„Tito & Tarantula“ begeistern die Massen am Klingen Open Air
Die Band „Tito & Tarantula“ hat am Klingen Open Air in Stein am Rhein heute Abend für einen rekordverdächtigen Publikumsaufmarsch gesorgt. Tito & Tarantula wurden durch Filme wie „From Dusk till Dawn“ weltbekannt und begeisterten das Publikum am Klingen Open Air mit dem gewohnt rockigen Sound. Genaue Besucherzahlen liegen zwar noch nicht vor, doch Organisator Thomas Wagner geht davon aus, dass heute Abend weit über 1000 Personen das Open Air besucht haben. Er zieht insgesamt ein positives Fazit. Wegen dem Regen seien gestern zwar am Freitag nur rund 300 Personen gekommen, trotzdem sei auch technisch alles einwandfrei abgelaufen, so Wagner.
Datum: 25.07.2009
Quelle: Schaffhauser Internetportal
Publikumsrekord am Klingen Open Air dank Tito & Tarantula
Die Band „Tito & Tarantula“ hat am Klingen Open Air in Stein am Rhein gestern Abend für einen neuen Publikumsrekord gesorgt. 1200 Personen waren gestern am Open Air, soviele wie noch nie einem einzelnen Tag. Tito & Tarantula wurden durch die Filme wie „From Dusk till Dawn“ und „Desperado“ weltbekannt und begeisterten das Publikum am Klingen Open Air mit dem gewohnt rockigen Sound. Auch der Band selber gefiel das Konzert, wie der Sänger Tito Larriva gegenüber Radio Munot erklärte. Bei einem kleinen Event wie gestern sei die Reaktion des Publikums ganz anders. Darum würden sie auch immer wieder Leute auf die Bühne holen, so Larriva. Thomas Wagner von den Organisatoren zieht insgesamt ein positives Fazit. Wegen dem Regen seien am Freitag nur rund 300 Personen gekommen. Dank den vielen Besuchern gestern Samstag werde es in diesem Jahr aber kein Defizit geben, so Wagner.
Datum: 26.07.2009
Quelle: Schaffhauser Internetportal
Ein multikultureller Klangteppich
Trotz Wetterpechs am Freitagabend: Das Klingen-Open-Air vermochte rund 1300 Besucher anzulocken. Dies wohl nicht zuletzt dank eines Programms der Superlative.
Insgesamt neun Bands verschiedener Stilrichtungen hielten Freitag und Samstag die Trommelfelle auf Trab. Und das waren bei insgesamt 1300 Besuchern immerhin deren 2600. Der Freitagabend war mit «Local Guitars» überschrieben. «Bühne frei» also für die einheimischen Bands «Schneider Goes to Klingen» (zwei Steiner Brüder mit Country), «Tony Dynamite & the Shooting Beavers» (Surf-Musik nach dem Muster von Jan & Dean und den Beach Boys) und schliesslich als deftiges Bettmümpfeli «What The Hell»: Vier Schaffhauser mit einer witzigen Internet-Präsentation und Metalcore. Zitat: «Diesen spielen mit viel Dampf und Seele. Nackenstarre und Hühnerhaut? Neeiiin, Genickbruch und Frostbeulen sind hier im Lieferumfang mit dabei.»
Blitz und höllischer Donner
Die Musiker könnten sich somit auch als hellsichtige Wetterfrösche betätigen, denn Frostbeulen oder doch zumindest Wasserschäden lagen in der Nacht zum Samstag tatsächlich drin: Ab 23 Uhr blitzte, donnerte und regnete es wahrhaft höllisch über die 300 Besucher. Der Samstag begann dann bei Top-Wetter mit der Zürcher Blues- und Pop-Sängerin Lina Button. Sie schlug die musikalische Brücke zur Funkband «Sulco». Wally Warning aus der Karibik ist seit 2007 mit dem Sommerhit «No Monkey» noch in (fast) aller Ohren. Während seiner Wanderjahre über die Bühnen der Welt hat Warning sein eigenes multikulturelles Repertoire aufgebaut.
Klar und deftig dem Rock verpflichtet zeigten sich «The Loops» aus Winterthur, eine auf den Bühnen der Deutschschweiz guteingespielte Band. Den «Loops» kam auch die Ehre zu, den musikalischen Teppich für die Top-Band dieses Jahres auszurock’n’rollen: Aus den USA kamen «Tito & Tarantula», berühmt geworden durch den Film «From Dusk Till Dawn» mit George Clooney, Quentin Tarantino und Harvey Keitel. Hatten es sich die rund 1000 Zuschauer bis zu diesem Hauptevent noch auf der Wiese oberhalb der Bühne gemütlich gemacht, so drängte bei Tito Larriva und seiner Formation alles nach vorn, die Hardcore-Fans direkt vor und später auch auf die Bühne – tanzenderweise wie die Vampire im genannten Film.
Etwas ruhiger klang der Abend dann mit Palkomuski aus Schaffhausen wenigstens auf der Bühne aus. In der «Titty Twister Bar» dagegen war (so OK-Chef Thomas Wagner) noch «gewaltig der Bär los». Dies ganz im Sinne von Tito & Co.: «Till Dawn» – bis zur Morgendämmerung.
Ernst Hunkeler
Datum: 27.07.2009
Quelle: Schaffhauser Nachrichten



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